Allgemeine Geschäftsbedingungen von Snow Equipment by Walther e. K.

§ 1 Geltungsbereich der AGB

Die Buchung von Leistungen/ Veranstaltungen von Snow Equipment by Walther e.K. (im folgenden Veranstalter genannt) erfolgt auf Grundlage der nachfolgenden Geschäftsbedingungen.

§ 2 Vertragsschluss

  1. Mit der Annahme zur Teilnahme an einer Veranstaltung (Kurs/ Erlebnis), bietet der Veranstalter den Abschluss eines Vertrages verbindlich an. Vertragsgrundlage sind die jeweilige Beschreibung sowie alle ergänzenden Angaben die während des Kaufes oder Buchungsprozesses mitgeteilt werden. Der Vertrag kommt mit Annahme der Anmeldung durch den Veranstalter zustande. Über die Annahme, für die es keiner besonderen Form bedarf, informieren wir Sie durch die Übersendung einer Buchungs- oder Reservierungsbestätigung. Mit der Anmeldung bestätigt der Auftraggeber, dass er die Allgemeinen Geschäftsbedigungen von Snow Equipment by Walther e.K. erhalten, gelesen und akzeptiert hat.
  2. Der Teilnehmer ist verpflichtet, die ihm zugegangene Bestätigung unmittelbar auf Übereinstimmung mit den von ihm gemachten Angaben während der Bestellung zu überprüfen. Abweichungen muss der Teilnehmer unverzüglich dem Veranstalter mitteilen. Sollte der Teilnehmer 7 Tage nach Bestellung oder 3 Tage vor dem Termin zur Durchführung des Kurses/Erlebnisses keine Bestätigung erhalten haben, so ist er verpflichtet sich umgehend mit dem Veranstalter in Verbindung zu setzen.
  3. Der Teilnehmer haftet für alle mit ihm angemeldeten Teilnehmer aus dem Vertrag und versichert, dass diese die erforderlichen persönlichen Voraussetzungen zur Teilnahme am Erlebnis erfüllen.

§ 3 Leistungen, Leistungsänderungen, Preise

  1. Die Leistungsverpflichtung vom Veranstalter ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Bestätigung in Verbindung mit der für den Zeitpunkt der Bestellung gültigen Beschreibung, Details und Erläuterungen.
  2. Zusatzvereinbarungen, die über den Inhalt des Vertrages hinausgehen, bedürfen der Schriftform.
  3. Änderungen und Abweichungen von dem vereinbarten Inhalt des Vertrages, die nach Vertragsabschluss organisatorisch notwendig werden, sind gestattet. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Teilnehmer über Leistungsänderungen und Leistungsabweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen und ihm mit einer Erklärungsfrist von 10 Tagen einen kostenlosen Rücktritt anzubieten, sofern die Änderungen nicht lediglich geringfügig sind. Ein Kündigungsrecht des Teilnehmers bleibt unberührt. Veranstalter ist berechtigt den Veranstaltungsort, das Durchführungsdatum und die Uhrzeit (Beginn und Ende des Kurses/ Erlebnisses) nachträglich zu ändern, sofern dies aus Gründen notwendig ist, die sich nach Abschluss des Vertrages ergeben und zur Durchführung zwingend relevant sind. Der Teilnehmer wird über solche Änderungen rechtzeitig informiert.
  4. Alle Preise verstehen sich als Endpreise in Euro inkl. MwSt. Verfügbarkeit, Preisänderung, Druckfehler und sonstige Irrtümer sind vorbehalten.

§ 4 Zahlung

  1. Beim Kauf bzw. bei der Buchung einer Veranstaltung (Kurs/Erlebnis) ist die Zahlung sofort fällig, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist.
  2. Wird der Preis trotz Mahnung innerhalb gesetzter Frist nicht bezahlt, so kann der Veranstalter die Durchführung des Vertrages ablehnen und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß §5 /2 belasten.

§ 5 Rücktritt durch den Teilnehmer, Umbuchung, Ersatzteilnehmer

  1. Der Teilnehmer kann bis Beginn jederzeit durch Erklärung gegenüber dem Veranstalter vom Vertrag zurücktreten. Um Missverständnisse zu vermeiden, wird empfohlen den Rücktritt unter Angabe des Namens schriftlich zu erklären. Maßgeblich für die Stornierungsgebühren ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter.
  2. In jedem Fall des Rücktritts durch den Teilnehmer steht dem Veranstalter unter Berücksichtigung gewöhnlich ersparter Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Leistungen folgende pauschale Entschädigungen zu:
    Bei Nichterscheinen/ Nichtantritt ohne Abmeldung des Teilnehmers: 100 %
    Rücktritt von mind. einer Seite aus Wettergründen siehe § 6 Absatz 4
  3. Dem Teilnehmer ist es gestattet, dem Veranstalter nachzuweisen, dass dem Veranstalter tatsächlich keine oder geringere Kosten als die geltend gemachte Kostenpauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Teilnehmer nur zur Bezahlung der tatsächlich angefallenen Kosten verpflichtet.
  4. Der Veranstalter behält sich vor, im Einzelfall eine höhere Entschädigung, entsprechend ihm entstandener, dem Teilnehmer gegenüber konkret zu beziffernder und zu belegender Kosten zu berechnen.
  5. Der Veranstalter empfiehlt dringend den Abschluss einer Rücktrittskosten-versicherung.
  6. Ein Rechtsanspruch auf Änderungen hinsichtlich des Erlebnistermins, des Ortes und der Unterkunft besteht nicht. Die Änderung kann nur durch Rücktritt und nachfolgenden Neuabschluss eines Vertrages (Neubuchung) erfolgen. Auch in diesem Fall hat der Veranstalter Anspruch auf eine pauschale Rücktrittsentschädigung als Ersatz für entstandene Aufwendungen. Der Restbetrag (Veranstaltungspreis abzüglich der Rücktritts- oder Stornokosten) wird von Veranstalter an den Teilnehmer unbar ausgezahlt.
  7. Die Benennung von Ersatzteilnehmern ist grundsätzlich möglich, sofern auch der Ersatzteilnehmer die erforderlichen Teilnahmevoraussetzungen erfüllt.

§ 6 Rücktritt durch Veranstalter - Aufhebung des Vertrages aus außerge-wöhnlichen Gründen

  1. Veranstalter kann bei Nichterreichen einer in der konkreten Beschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen vom Vertrag zurücktreten:
    1. Die Mindestteilnehmerzahl ist in der Reservierungsbestätigung/Bestätigung angegeben oder es wird dort auf die entsprechenden Angaben in der jeweiligen Ausschreibung verwiesen (z.B. vorbehaltlich des Erreichens der Mindesteilnehmerzahl).
    2. Der Veranstalter ist verpflichtet, dem Teilnehmer gegenüber die Absage der Veranstaltung (Kurs/Erlebnis) unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass sie wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
    3. Ein Rücktritt von Veranstalter ist später als eine Woche vor Beginn aus sicherheitsrelevanten Dingen, höherer Gewalt oder betriebsbedingten Gründen zulässig.
  2. Im Falle des Rücktritts nach Nr. 1 durch den Veranstalter wird 70% des Kaufpreises unbar an den Teilnehmer zurückgezahlt (siehe Pkt. 4) oder ein neuer Termin vereinbart.
  3. Wird das Erlebnis nach Vertragsschluss infolge höherer Gewalt, wozu auch die Zerstörung von Unterkünften des Veranstaltungsortes oder gleichwertiger Vorfälle zählen, unvorhersehbar erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, kann der Vertrag aufgehoben werden. Für bereits erbrachte Leistungen kann der Veranstalter ein Entgelt verlangen.
  4. Ergeben sich die genannten Umstände nach Beginn, kann der Vertrag ebenfalls aufgehoben werden. Der Veranstalter hat in diesem Fall einen Entschädigungsanspruch auf erbrachte oder noch zu erbringende Leistungen. Ein weiterer Anspruch des Teilnehmers besteht nicht. Eventuelle Mehrkosten fallen dem Teilnehmer zur Last. Wird das Erlebnis infolge widriger Wetterbedingungen abgesagt und kann vom Teilnehmer nicht aufgeschoben werden, sodaß dieser sein bereits gezahltes Entgeld zurückfordert, wird nur ein Betrag von 70 % zurückerstattet, da das Verschulden nicht beim Veranstalter lag.
  5. Der Veranstalter kann den Vertrag kündigen, wenn der Teilnehmer die Durchführung des Vertrages ungeachtet einer Abmahnung stört oder wenn er sich vertragswidrig verhält. Ebenso ist eine sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt, wenn Teilnahmevoraussetzungen vom Teilnehmer nicht erfüllt sind oder andere Teilnehmer gefährdet werden. Kündigt der Veranstalter, so behält er den Anspruch auf den gesamten Erlebnispreis.

§ 7 Ausfall

Sofern bei einer Veranstaltung bzw. einem Erlebnis ein bestimmtes Fahrzeug oder eine bestimmte technische Einrichtung oder die Beteiligung einer bestimmten Person zum Inhalt der Beschreibung gehört und dieses Fahrzeug, technische Einrichtung oder Person am Tag der Teilnahme am Erlebnis nicht zur Verfügung steht, behält sich der Veranstalter das Recht vor, einen entsprechenden Ersatz zu stellen. Sollte dies nicht möglich sein, behält sich der Veranstalter das Recht vor, die Durchführung des Erlebnisses, auch kurzfristig bis zum Tag des Erlebnisses, abzusagen.

Im Falle des Ausfalls wird der bereits gezahlte Preis unbar an den Teilnehmer zurückgezahlt.

§ 8 Haftung

  1. Die Haftung von Veranstalter für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Die Haftung im Falle der Verletzung von Kardinalspflichten wird auf den regelmäßig vorhersehbaren Schaden begrenzt.
  2. Die Schadenersatzhaftung bei der Verletzung wesentlicher Pflichten für den Fall leichter Fahrlässigkeit und der Anwendbarkeit von Reisevertragsrecht ist auf den dreifachen Erlebnispreis und auf typische und vorhersehbare Schäden begrenzt, bei der Verletzung von Nebenpflichten ist die Schadenersatzhaftung ausgeschlossen.
  3. Alle Schadenersatzansprüche verjähren in einem Jahr nach ihrer Entstehung. Dies gilt nicht für Ansprüche wegen unerlaubter Handlung.
  4. Auf Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz sowie sonstiger gesetzlicher Garantiehaftung finden die vorstehenden Haftungsbeschränkungen keine Anwendung. Gleiches gilt, wenn als Schadensfolge der Tod oder ein Körper- oder Gesundheitsschaden eingetreten ist.
  5. Soweit die Haftung von Veranstalter ausgeschlossen oder begrenzt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der Mitarbeiter, gesetzlicher Vertreter und Erfüllungsgehilfen von Veranstalter.

§ 9 Regelung für Fahrveranstaltung mit motorbetriebenen Fahrzeugen

Folgende Regeln gelten insbesondere für die Durchführung einer Fahrveranstaltung mit motorbetriebenen Fahrzeugen z.B. Motorschlitten, ATV, Spyder und Porsche (folgend Safari genannt)

  1. Der Veranstalter sorgt für die versicherungstechnische Absicherung der Veranstaltung in Bezug auf Kasko Versicherung mit 1000 € SB pro Fahrzeug (Porsche 2000 € pro Fahrzeug), Haftpflicht Versicherung bei Schäden gegenüber Dritten. Als Dritte werden Personen verstanden, welche nicht mit der Durchführung der Safari in Zusammenhang stehen. Eine eigene Unfallversicherung der Teilnehmer wird vorausgesetzt.
  2. Zur Teilnahme an einer Safari sind eine Einweisung und die Bestätigung spezifischer Regeln erforderlich. Diese werden dem Teilnehmer vor Fahrtantritt ausgehändigt und erläutert.
  3. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, einen Haftungsausschluß vor Ort unterzeichnen zu lassen, wenn es die Umstände erfordern. Er ist jedoch verpflichtet dies nach Kenntnisnahme / Entscheidungsfindung sofort dem Teilnehmer mitzuteilen, um Ihm die Möglichkeit der Stellungnahme / Rücktritts zu geben.
  4. Die Veranstaltung wird mit motorbetriebenen Geräten durchgeführt. Es ist notwendig als Teilnehmer entsprechende Kleidung zu tragen. Es besteht die Möglichkeit, dass trotz aller Sicherheitsvorkehrungen Kleidung beschmutzt werden kann, z.B. durch Abgase oder Ölrückstände. Für diese Schäden trägt der Teilnehmer das Risiko, ihm wird jedoch die Möglichkeit gegeben mit entsprechender Mietbekleidung diesem Punkt vorzubeugen.
  5. Bei Fahrten unter Alkohol-, Drogen- und/ oder Medikamenteneinfluss erlischt jeder Versicherungsschutz (Selbstanzeige der Teilnahmer vor Beginn ist Pflicht).

§ 10 Regelung für Veranstaltungen und Event

  1. Aufträge müssen dem Auftraggeber in schriftlicher Form erteilt werden und werden erst mit der Unterzeichnung durch den Veranstalter angenommen.
  2. Da mit der vertraglichen Bindung an Ihren Event weitere Anfragen abgelehnt werden müssen, fallen bei Ausfall oder Absage oder Rücktritt vom Vertrag grundsätzlich 100% des Rechnungsbetrages an. Die Verschiebung auf einen Ersatztermin ist nur mit Zustimmung des Veranstalters möglich. Unsere Rücktrittspauschalen für eine Veranstaltung setzen sich wie folgt zusammen:
    50 % 4 – 1 Woche vor der Veranstaltung
    80% 7 – 1 Tag vor der Veranstaltung
    100% bei Nichtantritt
  3. Der Veranstalter übernimmt keine Gewährleistung oder Haftung für die Verfügbarkeit von Aktionen und Personen. Weiterhin übernehmen wir keine Haftung für den Ausfall einer Aktion und Person im Falle höherer Gewalt.

§ 11 Rechtswahl und Gerichtsstand

  1. Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Teilnehmer und Veranstalter findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis.
  2. Der Teilnehmer kann den Veranstalter nur an dessen Sitz verklagen.

§ 12 Schlussbestimmungen

  1. Sollten Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt anstelle jeder unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende oder zumindest nahe kommende Ersatzbestimmung, wie sie die Parteien zur Erreichung des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten. Gleiches gilt für Lücken.
  2. Die uns zur Verfügung gestellten Daten werden im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertrages EDV-mäßig verarbeitet, gespeichert und weitergegeben. Personenbezogene Daten werden entsprechen dem BDSG geschützt.

Angaben zum Vertragspartner:
Snow Equipment by Walther e. K.
Cämmerswalder Straße 3
09619 Sayda
Deutschland

Tel.: 037365/7388
E-Mail: kmw@snowland-walther.de
Geschäftsführer: Kay Morris Walther
HRA Nr. 5426

Stand: 25.04.2013